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Projektinhalt:
Für eine zur Modernisierung vorgesehene Wasserkraftanlage wurden
Berechnungen des Arbeitsvermögens und der daraus resultierenden
Erlöse untersucht. Dabei waren die folgenden Turbinenvarianten
Gegenstand der Betrachtung: Revision der vorhandenen drei Francisturbinen,
sowie Kombinationen einer überholten Francisturbine mit neuen Kaplan-,
Francis-, Kegelrad- oder Rohrturbinen. Die energiewirtschaftlichen Berechnungen
wurden mit dem CASiMiR-Modul WASKRA durchgeführt. Die darauf aufbauende
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung auf Basis der Barwertmethode mit variablen
Laufzeiten und Einspeisevergütungen lieferte die maßgebende
Grundlage für eine optimal auf die Bedürfnisse des Betreibers
ausgerichtete Wahl der Modernisierungsvariante.
Hintergrund:
An der Wasserkraftanlage Nachroth, Lenne, lag das durchschnittliche
Jahresarbeitsvermögen deutlich unter dem technisch nutzbaren Potenzial.
Dies war, wie bei vielen Anlagen mit langer Betriebszeit, vor allem darin
begründet, dass die Turbinen und Generatoren einen hohen
Verschleißzustand aufwiesen und die Betriebsweise nicht automatisiert
war. Hinzu kamen Verluste durch erhöhte Stillstandszeiten infolge von
Defekten an der Wasserkraftanlage. Wie auch in diesem Fall, gestaltet sich
für den Betreiber i.d.R. die Auswahl unter verschiedenen Angeboten zur
Revision bzw. zum Einsatz neuer Turbinen sehr schwierig, da von den
Anbietern meist unterschiedliche Randbedingungen oder stark vereinfachte
Annahmen zugrunde gelegt werden.
Im Rahmen dieser Projektbearbeitung war der Einsatz des CASiMiR-Moduls
WASKRA deshalb sehr hilfreich, da die Randbedingungen der vorhandenen
Angebote auf ein vergleichbares Maß zurückgeführt werden
konnten. Bei der objektiven und individuellen Betrachtung einzelner
Varianten waren vor allem die angesetzten Konzessionsdauern, geforderte
Amortisationszeiträume und erzielbare Einspeisevergütungen mit
entscheidend.
Auftraggeber:
Privater Betreiber.
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