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Laichhabitatuntersuchungen an der Aare in Thun

Hochwasserschutz unter Berücksichtigung der Gewässerökologie

Hydraulische Modellierungen, Aare am Auslauf des Thuner Sees, Berechnungsgitter Projektinhalt: In Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG) führte sje Untersuchungen der Laichplätze in der Aare am Auslauf Thuner See durch. Dabei wurde zunächst ein hydraulisches 2D-Modell erstellt. Auf Grundlage von vor Ort erhobenen Sohlsubstrat-Informationen und Laichplatzkartierungen mit ergänzenden Strömungsmessungen wurden mit der Software CASiMiR Prognosen des Laichplatzangebotes erstellt. Diese lieferten Aussagen über die Auswirkungen verschiedener Ausbaggerungsvarianten und damit eine wertvolle Basis für das weitere Vorgehen.

Hintergrund: Das Hochwasserereignis im Mai 1999 hat zum wiederholten Male gezeigt, dass der Thuner See in bestimmten meteorologischen Situationen nicht über eine ausreichende Abflusskapazität verfügt und damit nicht jederzeit den ganzen Zufluss abführen kann. Vom Wasser- und Energiewirtschaftsamt des Kantons Bern (WEA) wurden daher Überlegungen zu einer Querschnittsvergrößerung durch Tieferlegung der Aaresohle im Bereich des Seeauslaufs untersucht. Dadurch können die Abflussverhältnisse verbessert und die Hochwassergefahr für die Stadt Thun entschärft werden. Verschiedene Ausbaggerungsvarianten wurden hydraulisch untersucht und auf ihre Abflusswirksamkeit hin geprüft. Das WEA hat daraufhin weitergehende Untersuchungen in Auftrag gegeben, welche die Umweltauswirkungen ausgewählter Ausbaggerungsvarianten aufzeigen sollten. Einen wichtigen Punkt dieser ökologischen Untersuchungen stellte die Frage dar, inwiefern die wertvollen Äschenlaichplätze im Bereich des Seeauslaufs bei den unterschiedlichen Ausbaggerungsvarianten beeinträchtigt werden.

Auftraggeber: EAWAG - Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz.

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